Norbert Lang

Geschäftsführer bei EBL - EDV Beratung Lang KG

Ein Wochenende auf Strom

tesla-model-x-2016-dashboard

Ich bin so ein Benzinbruder. So einer der meint "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen". Und das stimmt ja auch. So ein 6 Zylinder hat schon was. 

Nachdem nächstes Jahr ein Autowechsel bevorsteht und ich es mit Joki Kirschner halte ("Man muss rechtzeitig drauf schauen das man's hat wenn man´s braucht") überlege ich mir jetzt schon was es da so am Markt gibt. Und da kommt er. Groß und mächtig. (schicksalsträchtig wenn wir beim Watzmann wären)

​Zuerst ein Dankeschön an Tesla Wien die es mir ermöglichten das Auto ausreichend zu testen. Von Freitag Abend bis Montag Morgen konnte ich mir einen Eindruck davon verschaffen was es bedeutet ein reines Elektroauto zu fahren. Und gleich vorneweg: der Virus hat mich ergriffen.

​Es ist phantastisch wie dieses Fahrzeug die Kraft (das Ding hat ca. 700 PS) umsetzt. Ein leichter Druck auf´s Gaspedal und es ist dieses kontinuierliches Beschleunigen, ohne Turboloch und DSG-Gangwechsel die begeistert. Klar, zu Beginn steigt man da mal kräftig rein und bekommt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Aber sehr rasch beginnt man das "gemütliche" Fahren. Der Tesla X kann zwar, aber wenn man weiß man kann muss man nicht. Man schätzt andere Werte.

​Das Technikpaket macht einfach Spaß. Das riesige Display in der Mitte funktioniert perfekt. Allerdings muss man immer den Blick von der Straße nehmen, das ist sehr gewöhnungsbedürftig. Webbrowser, Spotify, DAB-Radio alles ist vorhanden, Internet gibt es mit dem Auto mit. 

Das Auto fährt von alleine. Die Zukunft ist hier angekommen. Auf der Tangente zweimal den Tempomat antippen und der Tesla X fährt  der Spur nach, belicht stehen, fährt weiter und bleibt wieder stehen. Nachdem ich dreimal die Warnung "Gib die Hände auf´s Lenkrad" ignoriert habe, meinte mein Fahrzeug er ignoriert jetzt den Autopilot. Beleidigte Leberwurst.

​Im Allgemeine muss man sagen das ist ein tolles Auto, kann viel, geht gut, die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig, die hinteren Türen sind große Show, Kinder kriechen unter´s Auto um nachzusehen ob da wirkliche kein Auspuff da ist. Mich hat das Thema jedenfalls infiziert. 

Ich kann jedem nur empfehlen es mal auszuprobieren, ich hatte nie die Angst das mir der Sprit, den es ja nicht gibt, ausgeht, 450 km an einem Tag ist vollkommen ausreichend. Am Abend wir an die Steckdose angehängt, am nächsten Tag ist die Kiste wieder voll. 

Datenschutz in der Praxis
Ein Tag ohne Surface

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