Norbert Lang

Geschäftsführer bei EBL - EDV Beratung Lang KG

Inspire: Part 1 "Die Anreise"

Wenn einer eine Reise tut, .... Das stimmt. Die Welt ist zwar kleiner geworden aber nicht unbedingt weniger anstrengend. Lesen Sie hier meine Erfahrungen mit diversen Fluglinien und Partyfliegern

Meine Route ist folgendermaßen.

Wien - Chicago mit der Austrian Airlines

Chicago - Los Angeles mit der United

Los Angeles - Las Vegas mit Southwest

Flug 1 mit AUA: Mit meinem Glück werde ich für einen erweiterten Sicherheitscheck ausgewählt. Denke mir "da hast eh noch Zeit, gehst vorher noch auf einen Kaffee in die Lounge"

Die nette Dame bei der Registrierung sieht die 4S (die bedeuten du wirst nochmals gefilzt) und meint ob ich nicht das zuvor machen möchte, da bist du dann entspannter.

OK, ich lass ja mit mir reden. Nur: der Check ist bei Gate 27. Es gibt zwar bei Gate 11 (oder so) auch ein Security Center, auch für die USA, aber da wollten sie mich nicht.

Also weiter zu Gate 27, wieder anstellen, wieder warten. Im Endeffekt machen Sie mit dir genau dasselbe wie schon unten bei der ersten Kontrolle. Nur halt ein 2. Mal.

Alles gut, ich habe noch 90 Minuten Zeit, also wieder zurück zur Lounge damit ich endlich mein Frühstück bekomme.

Die Business Lounge. Für Gäste der Business Class. Kleinkinder, Jugendliche Lärm, kein Platz kein Essen (Brot und Eierspeis, thats it). Liebe AUA das geht nicht. Eine (1), ich wiederhole eine Toilette. Man kann sich vorstellen was da los ist.

Also wieder raus, und vor zum Gate (36 eh klar, das letzte am Gang) und mittlerweile hinein in den Flieger.

Alles wird gut. Business Class in der 777. Den Sitz kannst du zum Bett machen, Top Fernseher (OK die Auswahl ist nicht wie bei den Emirates).

Perfekter Service, 3 gängiges Menü auf Teller serviert. SO kannst du Leben.

10 Stunden Flug. In Worten: zehn. Stunden. Da geht dir irgendwann der Schmäh aus.

Aber die Bequemlichkeit macht es wieder gut. 


Ankunft in Chicago. Ich habe 2,5 Std. um meinen Anschlussflug zu erreichen. Ich bin ja gut vorbereitet, ich weiß wohin ich muss, der Zug braucht 9 Minuten von Terminal 5 zu Terminal 1.

Einreisen in die USA. Wie ich die Halle betrete schwant mir böses. Horden von Menschen. Geht aber relativ rasch, in knapp 45 Minuten bin ich durch. Obwohl der Officer genau vor mir die beiden hübschen jungen Blondinnen persönlich zum Gepäckband bringt.

Ja, auch dieses muss ich holen und durch den Zoll. Wobei Zoll. Ich hole meine Koffer, gehe am Zollbeamten vorbei, und lege die Koffer wieder auf´s Band. Frag nicht, wunder dich nur.

Dann der Zug zum Gate 1. "Sorry, the Train is out of Order" Also alle mit dem Shuttle Bus. Juhu. Gedränge geschuppse, wie in Österreich. Die ersten steigen in den Bus ein und bleiben vor der Tür stehen. Ich fühle mich gleich wie zuhause.

Aber auch das schaffen wir, dann wieder anstellen und warten und Sicherheitscheck (der dritte heute). Wird irgendwann zur Routine.

Beim 2. Versuch lässt er mich auch durch. Nein, nicht mein Hüftimplantat, das juckt keinen. Den Laptop nicht aus der Tasche genommen. Also wieder zurück mit der Tasche und nochmal durch.

Alles Gut. Noch 30 Minuten bis zum nächsten Flieger. Am Gate gibt es 2 Schlangen. 1 für die Business (heißt hier first) und eine für den Rest. Alle gehen an Board, nur die Reihe mit den Businesskunden darf nicht. Aufregung, Streiterei und dann die Erklärung. "die first ist noch nicht gesäubert". Na gut, soll so sein.

Endlich dürfen wir in den Flieger und was ist. Ich treffe einen alten Bekannten wieder. Wie ich vor ca. 30 Jahren schon einmal in den USA war bin ich in denselben Flieger gesessen. Nicht dem gleichen, denselben. Der alte Hund fliegt noch immer. Kein Fernseher (nicht mal ein Zentraler) erbärmliches Essen, dafür bekommst du dein ier während dem Start serviert. Kann auch was.

Also fast 5 Stunden nichts tun. Also fast nichts. Ich beginne den Blog zu schreiben. Den hier. Bis hierher. Weiter geht´s dann in Vegas. (falls ich dort noch ankomme, mittlerweile bin ich Todmüde) 


In Los Angeles angekommen überlege ich wie ich dem Typen beim Gepäck erkläre das mein Gepäck nicht da ist. Aber nach gefühlt 30 Minuten kommt es dann doch noch.

Gepäck holen, den Weg zum anderen Terminal suchen (wie niedlich ist da Schwechat) und Gepäck wieder einchecken. Dann warten auf den Flieger. Nach einem Bierchen (OK einem Bier) und kurzer Plauderei an der Bar (die wollen alle mit dir reden und ich kann es doch nicht so gut)sehe ich mir die 5 Shops dreimal an und studiere die Eincheckmethode von Southwest.

Du bekommst eine Position in der Warteschlange zugewiesen, nach beteten des Flugzeuges suchst du dir einen freien Platz. Hat ein bisschen was von der Reise nach Jerusalem, ist jedenfalls recht lustig. So wie der ganze Flieger. Freitag Abend nach Vegas. Party, Party, Party. Da wird gesungen, es gibt Cola Whiskey in Pappbecher und ich mitten drinnen.

Aber auch das wird geschafft. Ankommen in Vegas um 23:00 Ortszeit nach ca. 24 Stunden unterwegs nur mehr ab in´s Taxi und in`s Hotel.

Ab in´s Bett und alles wird gut. 

There an back again
20 Jahre hat es gedauert

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